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Sybill Trelawney

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Etdeckt auf Pottermore in Harry Potter und der Orden des Phönix, Kapitel 26, Moment 1.

Allgemein Bearbeiten

Professor Sybill Trelawney ist die Lehrerin für Wahrsagen in Hogwarts. Sie ist eine dünne Frau, meistens in einen Schal gehüllt, und trägt eine sehr große Brille.

Neu von J.K. Rowling Bearbeiten

Geburtstag: 9. März

Zauberstab: Haselnuss und Einhornhaar, neuneinhalb Zoll, sehr biegsam

Hogwarts Haus: Ravenclaw

Besondere Fähigkeiten: Sie ist eine Seherin, obwohl ihre Begabung unberechenbar und ihr nicht bewusst ist.

Herkunft: Mutter: Muggel; Vater: Zauberer

Familie: Frühe Heirat endete in unvorhergesehenem Bruch, als sie sich weigerte, den Nachnamen „Higglebottom“ anzunehmen. Keine Kinder.

Hobbys: Verhängnisvolle Prophezeiungen vor dem Spiegel üben, Sherry.


Sybill ist die Ur­-Ur-Enkelin einer echten Seherin, Cassandra Trelawney. Cassandras Gabe wurde von Generation zu Generation vererbt, allerdings in stark geschwächter Form. Sybill hat jedoch mehr Talent von ihr geerbt, als ihr bewusst ist. Sybill, die selbst nur die Hälfte von dem glaubt, was sie über ihr Können flunkert (denn sie ist zumindest zu neunzig Prozent eine Schwindlerin), hat ein überaus dramatisches Auftreten und genießt es, ihre leichtgläubigen Schüler mit Vorhersagen über Untergang und Desaster zu beeindrucken. Sie hat eine Begabung für Wahrsager-Tricks: In der ersten Unterrichtsstunde erkennt sie sofort Nevilles Nervosität und dass er leicht beeinflussbar ist und so prophezeit sie ihm, dass er eine Teetasse kaputtmachen wird, was er daraufhin auch prompt tut. Bei anderen Gelegenheiten erledigen die leichtgläubigen Schüler ihre Arbeit für sie. Zum Beispiel sagt Professor Trelawney Lavender Brown, dass das Ereignis, vor dem sie sich fürchtet, am sechzehnten Oktober geschehen wird. Als Lavender an diesem Tag die Nachricht erhält, dass ihr Kaninchen gestorben ist, verbindet sie damit umgehend die Prophezeiung. Hermines Logik und gesunder Menschenverstand (Lavender hat sich weder vor dem Tod ihres Kaninchens, das sehr jung war, gefürchtet, noch ist das Tier am sechzehnten, sondern am Tag davor gestorben) scheinen keinen Einfluss zu haben: Lavender glaubt fest daran, dass ihr Unglück vorhergesehen wurde. Ganz nach dem Gesetz des Durchschnitts treffen Professor Trelawneys schnelle Vorhersagen manchmal ins Schwarze, aber meistens drischt sie nur leeres Stroh und ist dabei wichtigtuerisch.

Trotz alledem hat Sybill hie und da Momente wahrer Hellseherei, an die sie sich hinterher allerdings nie erinnern kann. Ihren Posten in Hogwarts bekam sie, weil sie während ihres Vorstellungsgesprächs mit Dumbledore eröffnete, dass sie unbewusst im Besitz von bedeutendem Wissen sei. Dumbledore gewährte ihr Zuflucht in der Schule, teils, weil er sie schützen wollte, teils, weil er sich erhoffte, dass sie noch ein paar weitere wahre Prophezeiungen machen würde (er musste viele Jahre auf die nächste warten). Sie ist sich ihres niedrigen Beliebtheitsgrads bei den Kollegen bewusst, die fast alle talentierter sind, als sie, und verbringt deshalb den Großteil ihrer Zeit fern von den anderen Lehrern, in ihrem muffigen und vollgeräumten Büro im Turm. Es ist wahrscheinlich nicht verwunderlich, dass sie eine übermäßige Vorliebe für Alkohol entwickelt hat.

Professor Trelawney und Professor McGonagall haben vollkommen entgegengesetzte Charaktere: Die eine ist fast eine Art Scharlatan, manipulativ und bombastisch, die andere ist extrem intelligent, streng und ehrenwert. Als Dolores Umbridge, eine absolute Außenseiterin, die niemals in Hogwarts unterrichtet worden war, versucht, Sybill aus der Schule zu vertreiben, war mir klar, dass Minerva McGonagall, die zwar oftmals sehr kritisch gegenüber Trelawney war, die wahre Güte ihres Herzens zeigen und zu ihrer Verteidigung eilen würde. So sehr mich Professor Trelawney im wirklichen Leben zum Wahnsinn treiben würde, finde ich, dass sie Pathos hat und dass Minerva ihr unterschwelliges Gefühl der Unzulänglichkeit gespürt hat.

J.K. Rowlings Gedanken Bearbeiten

Ich habe viele der in Hogwarts tätigen Lehrer mit detaillierten Biografien ausgestattet (darunter Albus Dumbledore, Minerva McGonagall und Rubeus Hagrid). Manche dieser Geschichten fanden in den Büchern Erwähnung, andere nicht. Irgendwie passt es ins Bild, dass ich mir über die Vergangenheit der Wahrsagelehrerin nur sehr vage Vorstellungen gemacht hatte. Ich denke, Sybill Trelawneys führte vor Hogwarts ein recht unstetes Leben, in dem sie versuchte, mit ihren seherischen Fähigkeiten und stets mit Verweis auf ihre berühmte Vorfahrin Cassandra irgendwo eine Anstellung zu finden. Dabei hat sich mit Sicherheit jeder, der ihr Talent als Seherin nicht in ausreichendem Maße zu würdigen wusste, ihren Zorn zugezogen.

Ich mag Nachnamen aus Cornwall und bis zum dritten Buch in dieser Reihe hatte ich niemals welche verwendet, so ist Professor Trelawney also zu ihrem Familiennamen gekommen. Ich wollte ihr keinen komischen Namen geben, oder einen, der suggerieren könnte, dass sie trickreich ist, sondern einen, der eindrucksvoll und attraktiv ist. „Trelawney“ ist ein sehr alter Name, ein Hinweis darauf, wie sehr sich Sybill auf ihre Vorfahren verlässt, wenn sie versucht, Eindruck zu schinden. Es gibt da ein wunderschönes Lied aus Cornwall, in dem dieser Name vorkommt („The Song of Western Men“). Sybills erster Name ist ein Homophon von „Sybil“, im Altenglischen ein Wort für Wahrsagerin. Mein Verleger in Amerika wollte, dass ich „Sybil“ verwende, aber mir war meine Version lieber, denn obwohl der Name trotzdem noch ein Hinweis auf die erhabenen Seherinnen des Altertums ist, so ist er in Wirklichkeit nicht mehr, als eine Variante des altmodischen weiblichen Namens „Sybil“. Meiner Meinung nach erfüllte Professor Trelawney die Kriterien einer „Sybil“ nicht.

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